Florida

Flug:

Nachdem ich geschlagene 2 Stunden in der Schlange verbracht hatte, um mein Ausweis durchchecken zu lassen, ging es dann endlich Richtung Fort Lauderdale los. Ich hatte das große Glück am Notausgang sitzen zu dürfen (yeah! Beinfreiheit!). Neben mir saß Monica, eine Spanierin um die 50, die schon ewig in Miami wohnt, einen US-Pass hat und trotzdem einen extremkrassen Akzent hat. Monica war so lustig, ich hab die 11 Stunden nur einen Film geguckt, den Rest haben wir uns totgelacht. Sie hat mich dann auch noch zu ihrer Familie eingeladen (dazu später mehr). Endlich angekommen durfte ich nochmals 4 (in Worten VIER!) Stunden in einer Schlange anstehen bis ich endlich offiziell in die USA immigrieren durfte Ich habe das Hostel gegen 11 Uhr erreicht bin schnell noch rüber zu Mägges um 2 Cheeseburger zu verputzen und habe mich dann totmüde ins Bett fallen lassen. Das Hostel war großartig, eigentlich sollten 5 Leute in meinem Zimmer schlafen, da es aber off Season war, war außer mir nur noch ein Mexikaner da, der in Fort Lauderdale gearbeitet hat. Der war auch nett, was mich nur verwundert hatte, ist das er sich ausschließlich (zumindest wenn ich dabei war) von Tunfischsandwiches ernährt hat. Neben dem Schlafzimmer hatten wir ein eigenes Bad (das leider dreckig war), eine eigene Küche (die leider dreckig war, weshalb ich auch nie gekocht habe) und ein eigenes Wohnzimmer. Das Hostel sieht echt schön aus und hat stilecht einen eigenen Pool

  Hauseigener Pool

 

1. Tag

Den ersten echten Tag wollte ich gemütlich am Strand verbringen. Es sollte nicht mein Tag werden Die Frau an der Rezeption meinte zu mir dass der Beach zu Fuß in 20 Minuten zu erreichen sei. Dummerweise laufen Amis nie und haben deshalb auch Fußwege überhaupt nicht einschätzen. Zuerst fand ich es ja ganz schön durch Fort Lauderdale zu laufen. An den ganzen Gekos vorbei und ich bekam auch ein Gefühl, warum man es das Venedig Amerikas nennt (seht euch die Bilder an). Als ich dann aber ne Stunde gelaufen war hätte ich mir schon allmählich mal den Strand gewünscht. Zumal es so um die 35-40 Grad war und mein Wasser sich dem Ende näherte. Irgendwann bin ich dann angekommen und ich muss echt sagen: Wunderschön diese Stände. Und man ist nicht so dicht an dicht gedrängt wie in Europa… echt herrlichJ Einzig das Meerwasser war für meine Geschmack ein bisschen zu warm, aber Schwamm drüber. Nachmittags bin ich eingeschlafen am Strand. Dann durfte ich auch feststellen warum der Flug so billig war… es war Regensaison! Monsunartige Regefälle! Ich flüchtete mich so schnell ich könnte, aber war trotzdem total durchnässt. Ich habe dann den Bus zurück genommen (der sagenhafte 50 Cent kostete). Natürlich hat der Busfahrer die Klimaanlage auf gefühlte -20 Grad gestellt und ich war in meinen nassen Klamotten. Als ich als Eiszapfen ausgestiegen bin,  war der Regen auch schon wieder vorbei. Abends habe ich mich noch in die Lounge unseres Hostels begeben. Ein Ami und zwei Ukrainer fragten mich dort, ob ich Lust hätte mit ihnen am nächsten Tag nach Key West zu fahren und natürlich hatte ich

 

 

2. Tag

Nach drei Stunden  Fahrt entlang der Keys kamen wir in Key West an. Und ich muss sagen, es ist der Hammer. Das ganze karibische Flair, wow Wahnsinn! Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie schön es dort ist. Wir sind in das Hemmingway Haus, das er seinen Katzen vererbt hatte. Wunderschön, schaut es euch an. Genauso möchte ich leben, wenn ich mal alt bin. Dann sind wir noch auf den Leuchtturm und durch den Hafen geschlendert. Man merkt überall, dass Kuba nur 100 Kilometer weg ist. Natürlich gab es zum Abendessen kubanische Küche.  Ach und auf einer Kunstaustellung war ich auch noch, ich durfte nur leider keine Bilder machen


   sein Wohnzimmer


 


  Die Bewohner des Hauses

 

  Leuchtturm

überall sind leckere Tiere auf der Straße

   Jaja Kuba ist nur 100 Kilometer weg, merkt man..

 

3. Tag

Am dritten Tag habe ich erst einmal ausgeschlafen. Dann bin ich runter nach Miami Downtown gefahren. Leider habe ich meine Kamera vergessen L. Ich habe aber auch nicht viel gesehen. Ich musst mich ja gleich auf den Weg machen um im Pub, Dortmund-Bremen zu gucken. Nach dem Sieg J habe ich mich mir noch nen bisschen Downtown angeguckt. Aber es war so verdammt heiß, dass ich die meiste Zeit in Kaufhäusern verbracht hatte. Abends hat mich dann Monica zu sich eingeladen zum Dinner. Ihr Sohn war leider nicht dar, aber ihr Mann Wawrick. Ein schwarzer Fußballverrückter (Man United Fan), ich würde sagen er könnte knapp 10 Jahre jünger sein als sie. Der war auch sehr lustig. Es gab Paella, eigentlich nicht unbedingt mein Fall. Es war aber trotzdem sau lecker

 

4. Tag

Den letzten Tag war ich nochmals mit den Leuten, mit denen ich auch nach Key West gefahren bin unterwegs. Wir sind erneut nach Miami Beach gefahren. Sau schön war es. Außer, dass mich ne Qualle „gebissen“ (was machen Quallen eigentlich ganz genau?) hat. Zuerst war es ein rießen Schmerz am Arm, nach ner halben Stunde war aber wieder alles okay. Abends bin ich dann noch 90er Jahre klischeemäßig Inliner entlang der Promenade gefahren. Es hat nur noch der klassische Walkman gefehlt

ein klein bisschen Italien Flair

Das war es von meinem Urlaub in Florida fürs Erste. Ich melde mich die Tage um die Einführungswoche zu beschrieben. Ihr braucht keine Angst haben, danach werde ich unregelmäßiger hierein posten

 P.S.: Ich weiss nicht wieso der Blog die Drehung bei den Bildern nicht übernimmt, ich versuche es aber bis zum nächsten mal herauszufinden

7.9.13 19:21

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